16. Februar 2020 – Sturm Sabine und früher Austrieb

beitragsbild_haselnuss_16.02.2020

Sturm „Sabine“ und die Folgen

Schönes Wetter lässt mich einen Rundgang durch den Garten machen. Sturm „Sabine“ hat ganz schön gewütet und auch bei uns einen Baum mit 3 Stämmen zum Fallen gebracht. Aber wie auf wundersame Weise verfehlte der mächtige Kraftprotz den Garten und fiel parallel dahinter in die angrenzende Pferdekoppel. Bis auf einige Meter Wild- und Koppelzaun richtete er keinen weiteren materiellen Schaden an. Allerdings hinterlässt er ein großes klaffendes Loch in der ansonsten dichten Hecke. Mit ihm fehlt jetzt ein stark frequentierter Baumriese, der Lebensraum für viele Vögel war. Außerdem ist Wind und Wetter nun Tür und Tor geöffnet, was natürlich für den Garten nicht so toll ist. Aber wir haben schon eine Idee, wie wir den Zwischenraum sinnvoll nutzen. Eine Totholzhecke soll her, um dem Wind Paroli zu bieten. Sie dient dann gleich als Unterschlupf für Vögel, Insekten, Igel, Echsen etc. Außerdem habe ich noch ein paar junge Haselnuss-Setzlinge, die wir dort pflanzen können.

Umsiedelung

Da der große Baum nun nicht mehr ist, musste ein Nistkasten und ein Teil der Futterspender umgehängt werden. Leider gab es dabei auch lauthals Gezeter eines Meiserichs, der sich den Nistkasten wohl schon als Hochzeitsgeschenk für die Braut ausgesucht hat. Ich hoffe, er ist mit dem neuen Platz ebenso zufrieden 😉

Futterplatz

Früher Austrieb

Der auf den Bildern noch sichtbare Schnee ist inzwischen verschwunden. Stattdessen sind die Vögel bereits in Hochzeitsstimmung und nun fast ausschließlich paarweise an den Futterplätzen zu sehen. Auch ein Gimpel mit seiner Dame lässt sich jetzt immer öfter blicken. Beim Gang durch den Garten bemerke ich die ersten Pflänzchen, die sich einen Weg ins Licht bahnen. In diesem Jahr sind wir im Vergleich zum Vorjahr einen Monat früher dran. Am Beispiel der Bartnelken kann man das gut sehen (beachte das Datum):

Was sonst noch bereits Knospen trägt oder sein Grün zeigt, haben wir für Dich in die Galerie gepackt. Einfach ein Bild anklicken und die Galerie öffnet sich.

3 Kommentare zu „16. Februar 2020 – Sturm Sabine und früher Austrieb“

  1. Erika Lack

    Herzlichen Dank für die neuen Ideen auf der Seite.
    Ein Bild will mir nicht so recht gefallen. Das mit den vielen Nistkasten auf so engem Raum. Ist bei ihnen nicht jeweils nur ein Haus besetzt. Die Vogelfamilien wollen Abstand zu einander. Mindestens 100 Meter müssen es schon sein. Ab März werden die von uns gereinigten Behausungen bezogen und umgebaut. Dem Einen ist das Loch zu klein oder zu rund und der Nachbar baut das Dach um. Der Kleiber betoniert es zu.
    Viel Glück und Erfolg wünscht Ihnen Erika Lack

    1. Hallo Erika,
      es sieht in der Tat alles eng aus, das liegt am Aufnahmewinkel des Bildes ;-). Im vergangenen Jahr war der grüne Nistkasten belegt, die zwei Hölzernen sind erst im Herbst dazu gekommen und wurden von Wespen und Spinnen als Winterquartier genutzt. Welcher Vogel jetzt welchen Nistkasten für sich beansprucht, werden wir erst im Frühjahr sehen. Und wer den Nachbarn nicht mag, darf auch gerne weiter weg sein Nest bauen ;-).
      Das Flugloch des einen Hölzernen wurde auch schon bearbeitet. Wenn ich das richtig verstehe, habt Ihr auch die Nistkästen aus Holz? Habt Ihr Erfahrungen mit Nistkästen aus anderen Materialien?
      Schöne Grüße,
      Eva

  2. Pingback: 48. Tag - Zuckerfrei-Tagebuch - Leben ohne Zucker

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