17. Juli 2018 – Dachrinne + Schuppendach

Wolfgang macht sich im Handy notizen über den Schuppen

Wir wollen nochmal in Ruhe eine Bestandsaufnahme machen, was an dringenden Arbeiten zuerst notwendig ist und fahren zum Garten. Als erstes nehmen wir die marode Dachrinne unter die Lupe, die an einem der großen Schuppen hängt. Wir wollen sie nutzen, um Regenwasser zu sammeln, aber in diesem Zustand regnet es überall dran vorbei und am Ende läuft es einfach ins Leere. Da wir jedoch kein Geld für eine neue Dachrinne ausgeben wollen, warten wir noch mit der Sanierung, bis sich was ergibt. Oftmals werden Fallrohre und Rinnen verschenkt. Darauf wollen wir warten. Und so wird sie erst mal provisorisch mit Kabelbindern wieder befestigt.

Die Dachrinne ist defekt

Wolfgang macht sich Notizen zum Schuppen, denn wir brauchen Material fürs Dach. Feuchtigkeit und Ameisen haben sämtlichen Dachbrettern und zwei Balken den Garaus gemacht. Das wird wohl ein großes Projekt werden. Der Eigentümer kommt uns entgegen, stellt das gesamte Material. Nur machen, sagt er, das müssen wir selber. Kein Problem für uns, aber erst mal muss das Wetter dafür etwas abkühlen, es ist der zweitheißeste und zweittrockenste Sommer seit der Wetteraufzeichnungen 1881.

Bretter und Balken vom Dach sind morsch und verwittert

In diesem hinteren Bereich, der zwischen dem Garten und dem Schuppen liegt, staut sich die Hitze ganz besonders. Dieser Platz ist umgeben von Holzfassaden und Mauern, die Luft zirkuliert hier gemäßigt. Ein sehr windgeschützer Platz im Sommer, obwohl er nach Westen hin offen ist. Hier steht u.a. ein Holunderbusch, den wir leider erst mal stutzen müssen, um die Dachrinne zu befestigen. Aber er wird ja wieder austreiben.

Im Schatten eines großen Haselnussstrauches kümmert eine stattliche schwarze Johannisbeere. Sie kümmert, weil die Haselnuss Licht und Luft wegnimmt und ist dennoch stattlich, weil an ihrem Fuße eine Art Jauchegrube sitzt, die sie mit Dünger versorgt. Sie hat unzählige Ableger gebildet, die aber mangels Boden nicht anwachsen können. Hier will ich im Herbst, wenn die Johannisbeere ihr Laub verloren hat, Abhilfe schaffen.

Ein verwilderter Garten mit Holunder, Haselnuss und schwarzer Johannisbeere vor einer großen Kastanie
Im Hintergrund sieht man eine riesige Roßkastanie

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