Die Wildkamera Secacam Pro in unserem Permakulturgarten

Wildkamera Secacam Pro

Wir haben uns vor kurzem eine Wildkamera gekauft, um zu sehen, warum so viele Garten- und Vogelfreunde von diesen Kameras begeistert sind. Und ja, wir waren natürlich auch neugierig, was sich – besonders nachts – so in unserem Garten tummeln würde ;-). Wir haben die verschiedenen Anbieter, Modelle und Preise verglichen und uns dann für die Wildkamera Secacam Pro mit Fernbedienung entschieden.

Dies ist kein Testbericht, sondern soll nur veranschaulichen, wie die Qualität der Aufnahmen tatsächlich sind. Denn beworben werden alle Kameras mit super tollen Aufnahmen und Videos. Auch wir waren davon zunächst begeistert. Man sollte jedoch das Ganze realistisch betrachten und sich vor allem fragen, was genau man denn nun eigentlich von solch einer Kamera erwartet.

Die Secacam Pro ist auf jeden Fall absolut witterungsbeständig. Während unserer Testphase hat es geregnet, geschneit, es gab Nachtfrost und direkte Sonneneinstrahlung. Auch den Versuch eines Eichelhähers, sie als Landemöglichkeit zu nutzen, hat sie tadellos überstanden. Durch die Tarnoptik ist sie nur schwer zu erkennen und wenn man nicht weiß, dass dort am Baumstamm eine Kamera hängt, erkennt man sie nur bei genauerem Hinschauen.

Wir haben die Kamera über Amazon gekauft, da sie hier inkl. 8 GB-Speicherkarte und der benötigten 8 Batterien geliefert wurde. Das mit den Batterien ist auch so eine Sache, über die der eine oder andere vor dem Kauf nicht nachdenkt. Denn die angegebene Standbyzeit von bis zu 6 Monaten ist irreführend. Tatsächlich halten die Batterien gerademal 3 Tage und Nächte, wenn man gleichzeitig Bilder und Videos von den Bewegungen haben möchte. Sicherlich kann man auch hier noch ein bisschen experimentieren, um vielleicht ein paar Tage länger mit der Batterieleistung auszukommen. Die Anschaffung von Akkus und einem Ladegerät ist allerdings ratsam.

Die Kamera ist handlich, leicht zu öffnen und mit ein bisschen Tüfteln und Ausprobieren findet man schnell die richtigen Einstellungen für sich heraus. Die Menüführung ist u.a. auch auf Deutsch. Die Kamera macht auf Wunsch nur Bilder, nur Videos oder Bilder + Videos. Auch die Anzahl der Bilder pro Auslösung kann man eingeben. Auch die Auflösung der Bilder lässt sich einstellen. Wir haben für unsere Testvideos und Bilder die höchste Qualität eingestellt. Wir konnten die Kamera mit dem mitgelieferten Gurt nahezu überall anbringen: an Bäumen, Pfählen, am Rosenbogen, Gitter und aufgestellt auf einem Tisch.

Wir haben Bilder am Tage von verschiedenen Positionen im Garten und Futterstellen gemacht. Außerdem wollten wir sehen, wie sie sich in der Nacht verhält, wie scharf die Aufnahmen sind, wie weit der Sensor reicht und wie schnell er auf Bewegungen reagiert.

Unser Fazit

Für Fotos und Videos am Tag gut zu gebrauchen. Die Qualität ist akzeptabel, wenn es lediglich um die Beobachtung geht, wer oder was im Garten oder Grundstück zu sehen ist.

Die Nachtaufnahmen sind dagegen enttäuschend. Wenn sich Gräser oder Äste im Vordergrund befinden, wird das Bild überbelichtet, sodass im Hintergrund nichts mehr zu sehen ist. Obwohl die Kamera eine Belichtungssteuerung hat, die das verhindern soll. Man sollte also darauf achten, wie man die Kamera aufhängt, denn jeder noch so kleine Grashalm steht nachher grell im Bild. Das die Kamera „knackig-scharfe“ Aufnahmen macht, wie der Hersteller auf seiner Seite anpreist, können wir leider nicht bestätigen. Außerdem hat sie viele Bewegungen nicht aufgezeichnet. So sind wir z.B. testhalber nach Einbruch der Dunkelheit durch den Garten spaziert, haben sogar Hampelmänner vor der Kamera gemacht. Nichts davon hatte sie aufgezeichnet – wohl aber kurz vorher Nachbars Kater. Da auch die Fernbedienung nicht zuverlässig arbeitete, haben wir die Kamera leider wieder zurückgeschickt.

Wir haben Dir mal ein paar Bilder zusammengestellt, die Du mit einem Klick vergrößern kannst. Anschließend folgen noch vier 10-Sekunden-Testvideos.

Deine Meinung interessiert uns

Hast Du auch eine Wildkamera? Welches Modell nutzt Du? Wofür setzt Du die Kamera ein? Wie zufrieden bist Du mit den Aufnahmen und der Qualität?

Tipp&Klick: Alle Wildkameras auf dem Markt

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top